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Wie Das Römische Reich Am Sozialismus Zerbrach

June 26, 2016 0

Von Julian Stella (jfzu.ch) – Im antiken Römischen Reich wurden dessen Bewohner zu Recht für den hohen Lebensstandard beneidet, der sich zum Beispiel an der fortschrittlichen Strasseninfrastruktur oder der Wasserversorgung widerspiegelte. Historiker sind der Ansicht, Weiterlesen

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Was macht Zürich zur lebenswertesten Stadt der Welt?

Beste Stadt

Wenn Sie planen, Zürich zu besuchen, gibt es zahlreiche Gründe dafür. Mit der faszinierenden römischen Geschichte der Stadt, wunderbarer Architektur, üppiger grüner Landschaft und malerischen Aussichten kann es viele Gründe geben, Zürich zu besuchen. Aber in letzter Zeit können wir sehen, dass sich viele Geschäftsreisen nach Zürich verlagern. Aber was lässt Menschen auf der ganzen Welt glauben, dass Zürich ein großartiger Ort zum Leben ist?
Zürich ist die größte Stadt der Schweiz, die in Bezug auf Lebensstandard, hohe Löhne, Qualität der Gesundheitsversorgung und sehr niedrige Kriminalitätsraten die europäischen Charts anführt. Aufgrund dieser Faktoren zieht es Menschen auf der ganzen Welt in die Stadt. Sehen wir uns die Faktoren an, die Zürich zum idealen Wohnort machen.

Luxuriöses Wohnen

Zürich, bekannt als Finanzführer der Schweiz, ist bekannt für seinen Reichtum. Wenn Sie in diese Stadt umziehen, wird sich Ihr gesamter Lebensstil ändern, und Sie werden schnell erkennen, warum die Stadt dafür bekannt ist, die teuerste der Welt zu sein. Dass die hohen Lebenshaltungskosten gerechtfertigt sind, werden Ihnen die Zürcher aber sagen, wenn sie an den Bonus denken, den der Ort bietet.
Der erste Grund ist die Sauberkeit der Stadt, die weltweit ihresgleichen sucht. Die Zürcherinnen und Zürcher schätzen nicht nur die Sauberkeit, sondern die ganze Schweiz ist bekannt für ihre sanitären Anlagen. Im Vergleich zu anderen Städten mit ähnlichem Format wie Zürich werden Sie das Gefühl haben, dass die hohen Lebenshaltungskosten auf den hohen Standard der öffentlichen Dienstleistungen zurückzuführen sind.
Dieser Luxus ist nicht nur in der Hygiene zu sehen, sondern Zürich ist auch die Heimat einiger der High-End-Geschäfte der Welt, wie Rolex, Cartier und Channel, um nur einige zu nennen.

öffentlicher Verkehr

Wenn Sie über Zürichs Reichtum sprechen, müssen Sie die öffentlichen Verkehrsverbindungen für die Einwohner würdigen. Tatsächlich ist einer der Hauptgründe für die Entwicklung aller Unternehmen das öffentliche Verkehrssystem, das umweltfreundliche und effiziente Transportmethoden bietet.
Innovationen wie die strombetriebene Stadtbahn, die die Emissionen erheblich reduziert, und Initiativen zur Beseitigung des Parkens in der Stadt, die die Staus in anderen geschäftigen Städten reduzieren, machen Zürich in Bezug auf den Transport überlegen. Vergessen Sie auch nicht, die Straßenbahnverbindungen und fokussierten Buslinien in der ganzen Stadt Tag und Nacht zu erwähnen, wodurch die Autofahrt erheblich verkürzt wird.

grüne Stadt

Grüne Stadt

Einer der wesentlichen Gründe dafür, dass Zürich eine Attraktion für alle Geschäftsreisenden ist, ist, dass es eine der umweltbewusstesten Städte der Welt ist. Sie messen Initiativen wie der Wiederaufforstung große Bedeutung bei und engagieren sich sehr aktiv für den Schutz der riesigen Waldgebiete der Stadt. Zudem bauen sie viele offene Grünflächen, die Zürich umweltfreundlich und sehenswert machen.
Daher machen verschiedene Faktoren Zürich zu einer der besten Städte zum Bleiben und zum besten Ort, um Unternehmen zu betreiben.

Wie ist Zürich zur verantwortungsvollsten Geschäftsstadt der Welt geworden?

Geschäft

Zürich ist eine Traumstadt, gesegnet mit allem, was man sich wünschen kann. Zürich gilt als die Stadt der Banken, strotzt nur so vor Kunst und Kultur und ist der Schmelztiegel verschiedener Nationen und Gemeinschaften. Es ist eine Stadt mit hohem Lebensstandard – mit vielen renommierten Universitäten und Hochschulen. Darüber hinaus hat diese kosmopolitische Stadt einen eigenen See, einen Berg, einen Weinberg und einen Wald, die sie äußerst schön machen. Kurz gesagt, Zürich ist die Stadt, in der sich Menschen aus verschiedenen Kulturen, Gemeinschaften und Überzeugungen treffen. Dies ist auch die Heimat für verschiedene Unternehmen aller Branchen. Damit ist sie eine Miniatur dessen, wofür die Schweiz steht – internationale Wirtschaft, landschaftliche Schönheit, Kultur- und Kunstzentrum.

diverse Nationen

Die wettbewerbsfähige Wirtschaft der Schweiz, insbesondere Zürich

Die Schweiz kann als Musterland der Vielfalt und des Zusammenlebens bezeichnet werden. Die Schweiz grenzt an fünf Länder und ist die Heimat von vier Sprachen – Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Einer der Hauptgründe für sie, führend in der Geschäftswelt zu werden, ist ihre Pünktlichkeit und ihre äußerst wettbewerbsfähige Wirtschaft. Infolgedessen haben sie viele Unternehmen mit der höchsten Pro-Kopf-Zahl in Europa, wie Nestle, Logitech, Garmin usw.
Darüber hinaus beherbergt die Schweiz viele europäische Hauptquartiere, wie das United National und das World Trade Center. So schaffen sie ein günstiges Umfeld für Unternehmen, ein gutes Steuersystem, einen hochwertigen Arbeitsmarkt sowie politische und soziale Stabilität, was sie zum führenden Unternehmen der Weltwirtschaft macht.
Zürich ist die größte Stadt der Schweiz und drittgrößte Stadt im Ranking der europäischen Wirtschaftsstädte. Ein Drittel des Reichtums der Stadt wird vom Finanzsektor generiert, was sie zu einem Mega-Finanzzentrum macht.

Eine der größten nachhaltigen Städte der Welt

Zürich ist eine der größten nachhaltigen Städte der Welt mit mehr als 14.800 Clean-Tech-Unternehmen in ihren Flügeln. Dies ist die größte aller Schweizer Regionen und trägt zu mehr als 16 % der 58 Milliarden US-Dollar Clean-Tech-Einnahmen der Schweiz bei. Zudem hat die Schweiz niedrige Energiekosten und wahrt die Nachhaltigkeit. Damit liegen sie im Umweltleistungsindex auf Platz drei.

zahlreiche Geschäfte

Heimat zahlreicher Unternehmen

Mit vielen Fortune 500 und kleinen und mittleren Unternehmen kann die Schweiz als das Tor zur Welt angesehen werden. Heute sind sie zu einem weltweit führenden Unternehmen geworden, und mehr als 1500 amerikanische Unternehmen sind hier tätig. Darüber hinaus stehen sie im globalen Konnektivitätsindex auf dem zweiten Platz und sind das am zweithäufigsten 5-G-bereite Land in Europa. Für alle Unternehmen, die in der Schweiz geschäftlich tätig sind, wird der Schlüssel der Datenschutz sein. Dies ist der Hauptgrund, warum die private Verbindungsbandbreite in Zürich voraussichtlich jährlich wachsen wird. Einer der führenden Anbieter für internationale Verbindungen und Rechenzentren ist Equinix Zürich mit vielen großen Cloud- und IT-Dienstleistern wie AWS und Google Cloud. Mithilfe von Platform Equinix können Unternehmen ganz einfach aus mehr als 90 Netzwerkanbietern auswählen. Sie fungieren als globale Plattform, die verschiedene Unternehmen zusammenbringen kann. Es gibt also zahlreiche Faktoren, die Zürich zur verantwortungsvollsten Wirtschaftsstadt machen.

Veranstaltungsbericht „Welchen Schutz Gegen Zentralbanken“

Zentralbanken

Von Marc Bettinger – Am Donnerstag fand in Zürich im Zunfthaus zur Waag die Veranstaltung „Welchen Schutz gegen Zentralbanken“ des Liberalen Instituts statt. Der grosse Zunft-Saal war bis zum Bersten gefüllt als Instituts-Direktor Pierre Bessard um 18:30 Uhr das LI-Gespräch eröffnete. Er verwies auf die brennende Aktualität der Thematik speziell im Hinblick auf Zypern und sah das Infragestellen des Papiergeldsystems als äusserst wichtige Aufgabe liberaler Denker. Schliesslich hätten liberale Ökonomen schon vor 100 Jahren davor gewarnt das Papiergeld zu einer künstlichen Kreditexpansion und den damit verbundenen Krisen führen würde. Er zitierte auch Wilhelm Röpke der vor vielen Jahrzehnten folgendes zum Geldmonopol äusserte:

„Man darf die Behauptung wagen, dass selten eine Regierung die unbeschränkte Macht über das Geld besessen hat, ohne sie zu missbrauchen.“

Mit diesen unmissverständlichen und klaren Worten stellte er die Referenten des Abends vor und leitete zu Michael Rasch über. Die Grundlage seines Referats bildete sein zusammen mit Michael Ferber verfasstes Buch „Die heimliche Enteignung: So schützen Sie Ihr Geld vor Politikern und Bankern“. Auch er kam auf Zypern zu sprechen und sprach von einer ordnungspolitischen Verwirrung Brüssels, tatsächlich Kleinanleger melken zu wollen, bevor Aktionäre oder Schuldner der bankrotten Banken belangt würden. Er kam danach auf den Kern seines Referats zurück, die „heimliche Enteignung“. So zeigte er klar auf, dass wenn man die Zinserträge der Staatsanleihen für Deutschland, die USA und UK mit den Inflationsraten vergleicht, die Realverzinsung negativ ausfiel in den letzten Jahren. Mit Tabellen über den Zinseszinseffekt über viele Jahre wies er nach, wie verheerend so ein Resultat für Sparer ausfiele.

Wie konnte es soweit kommen, schliesslich hätten die meisten Zentralbanken als Primäraufgabe die Geldwertstabilität? Generell sieht Rasch das Problem darin, dass Zentralbanken seit der Greenspan-Ära versuchen würden über Geldmengenausweitung und Niedrigzinspolitik Rezessionen zu verhindern. Die Leitzinsen der Zentralbanken hätten in den letzten Jahre meist unter der Taylor-Regel gelegen. Dabei hätten die niedrigen Zinssätze erst entscheidend zur Finanzkrise beigetragen. Als Sündenfall bezeichnete er auch den massiven Kauf von Staatsanleihen durch die Zentralbanken. So würden in den UK bereits 80% aller neuen Staatsanleihen von der Zentralbank aufgekauft werden. Er zeigte auch auf, dass gemessen am jeweiligen BIP, die SNB ihre Bilanz am meisten aufgebläht hatte, nicht Fed, EZB oder Bank of England! In einer Graphik stellte er dar, wie sich die Geldmenge M0 (Geldbasis) der Zentralbanken seit der Finanzkrise ausgeweitet hätte. Allerdings hätte sich die Geldmenge M2 bisher nur unwesentlich erhöht, auch da die Geldumlaufgeschwindigkeit stagniert hatte. Sollte sich dies ändern ist die Gefahr allerdings gegeben, dass es zu einer stark inflationären Entwicklung kommen könnte.

Er sieht bei den Notenbanken zwei Hauptgründe für die aktuelle Niedrigzinspolitik:

-Versuch der Erzeugung von Wachstum mit der Brechstange

-Hohe Staatsverschuldung, so wäre Japan bereits bei 3% Realverzinsung sofort bankrott

Er kam dann auf die Problematik der demokratischen Wohlfahrtsstaaten zu sprechen, bei denen die Politiker primär zwei Wählergruppen zu überzeugen hätten:

-Die Empfänger staatlicher Leistungen, die ein Interesse daran hätten weiter subventioniert zu werden

-Die Steuerzahler, die ein Interesse an niedrigen Abgaben hätten

Die Lösung bestand darin beide Interessensgruppen einigermassen zufrieden zu stellen und die Staatsverschuldung zu erhöhen um die eigene Wiederwahl nicht zu gefährden.

Basierend auf diesen Fakten sieht er die finanzielle Repression (also negative Realverzinsung) als das wahrscheinlichste Szenario für die nächsten Jahre, wodurch die Schuldenlevels der Staaten real sinken könnten. Er übergab dann an den Mitautor Michael Ferber der mit einem Zitat von Henry Ford startete:

„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

Die meisten Leute würden das Finanz- und Geldsystem nicht verstehen und hätten daher beim Anlageverhalten grosse Defizite. Er ging auf verschiedene mögliche Zukunftsszenarien ein und stellte die dabei sinnvollsten Anlagemöglichkeiten vor:

Deflation: In einer Deflation würden vor allem Bankguthaben und sichere Anleihen profitieren. Auch Gold würde real wohl steigen, als sicherer Hafen. Aktien und Sachwerte würden zu den Hauptverlierern zählen.

Höhere Inflation: Wieder streute Ferber ein gutes Zitat ein, dieses Mal von Helmar Nahr:

„Inflation ist ein periodisch wiederkehrender Beweis für die Tatsache, dass bedrucktes Papier bedrucktes Papier ist“

In einem solchen Szenario würden Anleihen und Sparanlagen stark an Wert verlieren. Nur Immobilien und Gold würden „glänzen“.

Hyperinflation: Ferber verwies auf Papiergeld in Schubkarren, Bilder wie wir sie aus der Hyperinflationszeit in Deutschland 1923 kennen. Immerhin hätte es dreissig Hyperinflationen (Inflationsrate von über 50% pro Monat) bisher gegeben. Derzeit befindet sich der Iran in einer Hyperinflation. Die Hyperinflation ist für Sparer mit Abstand das schlimmste Szenario. Selbst Aktien hätten während der Hyperinflation in Deutschland 2/3 Kaufkraftverlust erlitten. Nur Immobilien und Gold könnten hier profitieren, allerdings ist mit staatlicher Repression zu rechnen (Goldverbot, Hauszinssteuer etc.). Deshalb wäre bei Gold der Aufbewahrungsort entscheidend.

„Durchwurstelszenario“ (finanzielle Repression): Dieses Szenario hielten die beiden Autoren für am Wahrscheinlichsten. Anhaltende Interventionen der Regierungen, gelegentliches Aufflackern von Peripheriekrisen verbunden mit hoher Arbeitslosigkeit, geringem Wachstum und negativer Realverzinsung. Sparbücher und Festanlagen würden leiden. Lebensversicherungen werden über gesetzliche Vorgaben dazu gebracht trotzdem Staatsanleihen zu kaufen. Gold und Aktien hingegen könnten wohl weiter profitieren, sowie teilweise Immobilien.

Nächster Referent war Thomas Jacob, der seine Idee der Goldmünzwährung als Parallelwährung zum Schweizer Franken vorstellte. Er gestaltete seinen Vortrag sehr anschaulich und stets mit einem Augenzwinkern versehen.

Wie Das Römische Reich Am Sozialismus Zerbrach

Römisches Reich

Von Julian Stella (jfzu.ch) – Im antiken Römischen Reich wurden dessen Bewohner zu Recht für den hohen Lebensstandard beneidet, der sich zum Beispiel an der fortschrittlichen Strasseninfrastruktur oder der Wasserversorgung widerspiegelte.

Historiker sind der Ansicht, dass zwischen dem Ende der Republik und den Anfängen des Römischen Imperiums eine so starke wirtschaftliche Entwicklung stattfand, wie sie erst wieder im 18. Jahrhundert in Europa beobachtet werden konnte. Es stellt sich nun die Frage, wie die florierende Wirtschaft der Antike zustande kam und weshalb das Römische Reich schlussendlich zusammenbrach.

Wenn wir uns an den Geschichtsunterricht in der Schule erinnern, kommen uns wahrscheinlich die Einfälle der Barbaren als Hauptursache für den Untergang des Römischen Reichs in den Sinn. Dies kann jedoch nicht der Wahrheit entsprechen, da die Barbaren seit jeher versuchten, Rom einzunehmen und immer kläglich scheiterten. Aus militärischer Sicht waren die Truppen der Barbaren des 4. und 5. Jahrhunderts in keiner Weise stärker als die besiegten Truppen der früheren Jahrhunderte. Viele Germanen wollten sich sogar in Rom integrieren um ihren Wohlstand zu erhöhen.

Was war also die Ursache für den Zusammenbruch dieser antiken Zivilisation, welche von einer hohen Arbeitsteilung und interregionalem Handel geprägt war?

Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass das Römische Reich als Konsequenz des Sozialismus zusammengefallen ist.

Es war der Wohlfahrtsstaat, welcher die prosperierende Marktwirtschaft in Rom zusammenbrechen liess. Das Motto der Regierenden lautete „panem et circenses“, also Brot und Spiele für alle. Es wurden merhmals in der Woche Spiele veranstaltet, um die breite Bevölkerung zufriedenzustellen und Brot wurde täglich durch die „Annona“,eine Regierungsorganisation,welche für die Verteilung des Brotes zuständig war, fast gratis an die Bewohner abgegeben.

Nun hatte die fast kostenlose Abgabe von Brot durch den Staat dazu geführt, dass die Bauern ihre Produkte nicht mehr gewinnbringend verkaufen konnten. Sie waren natürlich nicht in der Lage mit kostenlosem Brot zu konkurrieren. Dies hatte den Effekt, dass immer mehr Bauern ihr Land verliessen und nach Rom zogen um selbst von der Wohlfahrt zu profitieren. So erstaunt es nicht, dass die Bevölkerungszahl in Rom stetig zunahm und bald eine Million Menschen in der Stadt lebten. Dieses Bevölkerungswachstum hatte natürlich zur Folge, dass immer mehr Geld nötig war, um den Wohlfahrtsstaat zu finanzieren, doch die Staatskassen waren leer.

Den Kaisern erschien es als einfachste Lösung, die Währung zu entwerten. Sie vermehrten die Geldmenge (Inflation) , indem sie den Goldgehalt der Münzen senkten, um die stetig steigenden Staatsausgaben zu finanzieren.

Doch die Inflationierung der Währung zeigte keine Wirkung ausser, dass eine massive Preisteuerung einsetzte, besonders bei Nahrungsmitteln, was die kostenlose Verteilung von Nahrung natürlich noch schwieriger gestaltete.

So kamen die Regierenden im 3. Jahrhundert auf die Idee, staatliche Höchstpreise einzuführen. Nun ist es offensichtlich, dass ein solch massiver Eingriff in den Markt Konsequenzen zur Folge hatte. Einerseits sank die Produktion von landwirtschaftlichen Produkten massiv, da die Produktion für die Bauern schlichtweg unrentabel war.

Andererseits stieg die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten, aufgrund der staatlich diktierten Tiefstpreise, stark an.

Als die Regierenden sahen, dass immer mehr Bauern ihr Land verliessen, um in die Stadt zu ziehen, versuchten sie wie immer die Symptome und nicht die Ursachen zu bekämpfen, indem ein Dekret erlassen wurde, wonach es den Bauern nicht mehr gestattet war, ihr Land zu verlassen.

Je strenger die Höchstpreise durchgesetzt wurden, umso schwieriger wurde die Situation für die Stadtbevölkerung, welche auf den Kauf von Nahrungsmitteln angewiesen war. Doch der Handel mit Weizen und anderen Nahrungsmitteln verschwand fast vollständig, sodass viele Bewohner Roms auf das Land zogen und versuchten, selber Weizen anzubauen.

Gleichzeitig hörten die Grossgrundbesitzer auf, Überschüsse an Weizen, etc. zu produzieren, da der Handel aufgrund der Höchstpreise unrentabel war. Da sie ohne die Gewinne aus dem Weizenhandel auch kein Geld für den Kauf von kunsthandwerklichen Waren hatten, widmeten sie sich der eigenen Produktion dieser Waren.

Die Bürger, welche aus der Stadt geflohen waren, sahen sich nun häufig dazu gezwungen, von einem Grossgrundbesitzer (patronus) ein Stück Land zu pachten, um nicht zu verhungern. Die rechtliche Stellung dieser Arbeiter (coloni) wurde immer schlechter, so dass sie im 4. Jahrhundert faktisch als Eigentum des Grundherren betrachtet wurden.

Was also am Höhepunkt des Römischen Reichs ein bestens vernetzter internationaler Markt war, verwandelte sich Schritt für Schritt in eine Autarkie, in ein Feudalsystem.

Die florierende Wirtschaft und der damit verbundene Wohlstand zerfiel als Konsequenz des Wohlfahrtsstaats, der Inflation und der interventionistischen Politik.

Die eingangs erwähnten Barbaren besetzten also lediglich die Überreste der einstigen Wirtschaftsmetropole der Antike, denn den Bürgern von Rom war es mittlerweile lieber, Sklaven der Barbaren zu sein, als unter dem steuerlichen und interventionistischen Druck der römischen Kaiser zu stehen.

Wie sähe heute unsere Welt wohl aus, wenn das prosperierende liberale System der Marktwirtschaft im Römischen Reich nicht aufgrund des Sozialismus zusammengebrochen wäre?

Vielleicht gäbe es schon Linienflüge zum Mond.

Es bleibt festzustellen, dass die Geschichte nicht immer mit wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Fortschritt einhergeht. Die Menschheit kann auch Rückschritte machen, wie der soeben beschriebene Fall zeigt.

Um Ludwig von Mises zu zitieren:“ Die Zivilisation der Antike verschwand aufgrund der Unfähigkeit, ihre moralischen Vorstellungen und ihr Rechtssystem an die Anforderungen der Marktwirtschaft anzupassen.“

25 Zitate Von Roland Baader, Die Dir Das Blut In Den Adern Gefrieren Lassen

Roland Baader

(rM) – Ein Buch, vollgespickt mit Zitaten von Roland Baader, ist im Verlag Johannes Müller erschienen, herausgegeben von Rahim Taghizadegan. Das Vermächtnis des Privatgelehrten und Ökonomen Baader hat es verdient von möglichst vielen , vor allem auch jungen Menschen, gelesen zu werden. Deshalb präsentiert die Zürcherin stolz einen Auszug aus dem Brevier der Freiheit.

Sozialismus ist ein Überfluss an Staat. Das bleibt dann der einzige Überfluss.

Je grösser der Papiergeld-Reichtum der Welt, desto grösser die Armut, die ihm folgen wird.

Das grösste Unglück in der Menschheitsgeschichte? Das Staatsmonopol für das Geldangebot. Alle anderen Desaster sind Folgen davon.

Der Sozialstaat ist eine Utopie – und seine politische (d. h. gewaltsame) Durchsetzung entspricht einem Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Dieser Krieg kann mit privatem Geld genausowenig geführt bzw. finanziert werden wie militärische Grosskriege mit Gold geführt oder finanziert werden konnten. Deswegen wurde ja der Goldstandard mit Beginn des Ersten Weltkriegs abgeschafft.

Die von den Sicherungsmechanismen des Sozial- und Wohlfahrtsstaates erzeugte und genutzte Risikoscheu und Sicherheitsmanie der Menschen ist das grösste aller Risiken einer Volkswirtschaft – und führt über die Erosion der Markteffizienz letztlich zum Ende aller Sicherheit für alle Beteiligten.

Als einzelnes Elternpaar würden wir beispielsweise nicht auf die Idee kommen, unseren Nachbarn Eigentum wegzunehmen, um mit dem Gestohlenen die Bildung unsere Kinder zu finanzieren. Aber als Mitglieder des politischen Gebildes namens “Gesellschaft” finden wir nichts Schlechtes daran, dass Steuern erhoben und Staatsausgaben getätigt werden, um unseren Kindern besagte Bildung angeblich “kostenlos” zu gewähren.

Schliesslich geht es um ein Tausend-Milliarden-Geschäft. Die ganze (Öko-)Hysterie wird in Milliarden neuer Steuern münden, die allesamt durch die Hände von Politikern, Interessenverbands-Vertretern und Öko-Geschäftemachern gehen werden.

Ressourcen sind – richtig gesehen – gar nicht “natürlich”, sondern ein Produkt des menschlichen Erfindergeistes in Verbindung Technik, Wissenschaft und Investitionen. Deshalb ist der Vorrat an physischen Ressourcen auch im Zeitablauf nicht knapper geworden, sondern reichlicher.

Aus dem europäischen Traum kann so unvermittelt ein Alptraum werde, der die Menschen und Völker in Missgunst und Feindschaft auseinanderdividiert anstatt sie zu einigen. (1993)

Das Internet ist eine grosse Chance: Wenn sich die Wahrheit unsubventioniert verbreiten kann, schlägt sie die subventionierte Lüge.

Das Märchen vom Retter Staat ist das Trojanische Pferd, mit dessen Hilfe die Herrschaftseliten die letzten Mauern um die Bürgerfreiheit schleifen werden.

Demokratie als System der Mehrheitsbeschaffung MIT DEM ZWECK; KONKRETE INTRESSEN DURCHZUSETZEN (und nicht die Prinzipien des gerechten Handels) ist per se Korruption. Deshalb muss solche Politik notgedrungen den Eindruck von einem “schmutzigen Geschäft” erwecken.

Demokratie ist besser als Despotie oder Autokratie, aber sie ist nicht gleich Freiheit – und schon gar nicht freiheitsfördernd in der pervertierten Form, die sie inzwischen angenommen hat.

Links ist ein Eintreten für linke Politik. Und rechts ist ein Eintreten für rechte Politik. Liberal aber ist eine Position gegen Politik.

Die Freiheit (und damit auch der Wohlstand) geht mehr an ihren falschen Freunden zugrunde als an ihren erklärten Feinden.

Selbstbestimmung ist die Essenz der Freiheit, nicht Mitbestimmung.

Wie Frauen Gewalt Legitimieren

Frauen legitimieren

Von Lucien Looser – Man(n) hält sie ja für die zartesten, liebevollsten Wesen auf diesem Planeten. Keiner Fliege können sie etwas zu leide tun. Gerne lassen sie auch das starke Geschlecht glauben, sie seien die besseren Menschen, sie seien die mit Herz, die sich um die Schwachen kümmern.

Doch das Machtstreben hat die Frauen erreicht. Immer mehr von ihnen drängt es in die Politik. Sie werden immer lauter und ihre Forderungen werden immer dreister. Sie wollen nur eins, sie wollen bestimmen, sie wollen den anderen ihre Ideologie aufzwingen. Wenn man sich nicht fügen will, werden ihre Ansichten mit Polizeigewalt durchgesetzt. Vielen jungen, linken Politiker/innen ist es nicht klar, dass wenn sie für eine menschlichere Welt kämpfen, wenn sie sich für soziale Zwecke stark machen, die Gewalt mit diesen Forderungen Hand in Hand geht.

Gewalt kommt

Nehmen wir doch als Beispiel die 1:12-Initative. Eine Gruppe junger, intelligenter, hübscher Juso-Aktivistinnen, die man durchaus als Vorbilder sehen kann, engagieren sich stark in ihrer Bezirkssektion für „faire Löhne“. Sie gehen jedes Wochenende auf die Strasse und werben charmant, immer mit einem Lächeln auf den Lippen, mit lustigen Aktionen für ihr Anliegen. Ihr Einsatz ist unermüdlich, ja fast grenzenlos. Sie sind sich absolut sicher, dass sie das Richtige tun.

Und nehmen wir nun an, dass genau wegen solchen motivierten Menschen die Initiative durchkommt. Die Freude der Frauenclique ist überüberschwänglich. Sie feiern ausgelassen. Das Gute hat schliesslich gesiegt.

Machen wir einen Schwenk und beobachten, was der fiktive Familienunternehmer tut. Dario Moser hat aus dem Nichts eine Verpackungsfirma aus dem Boden gestampft. Schell hat Moser erkannt, Mitarbeiter sind sein Kapital. Er bezahlt sie gut und fordert sie auf, sich weiterzubilden. Moser wird zum wichtigsten Arbeitgeber in der Region.

Auf einer Geschäftsreise in Indien lernt Moser einen Ingenieur kennen, der sich zufälligerweise genau auf den Bereich spezialisierte in dem Moser tätig ist. Zusammen entwickeln sie eine neue Maschine, die die Verpackungsindustrie revolutioniert. Moser holt den Ingenieur in die Schweiz. Natürlich wird die Konkurrenz hellhörig. Sie bieten dem talentierten Inder eineastronomische Summe, damit er zu ihnen kommt.

Was soll Moser also tun? Um den Ingenieur zu halten, muss er ihm 14 Mal mehr zahlen als seinem jungen Polymechaniker, der soeben bei ihm die Lehre abgeschlossen hat. Da Moser die mittlerweile 1000 Arbeitsplätze nicht gefährden will, verstösst er gegen das Gesetz.

Wie der Zufall halt so spielt, ist eine der jungen Juso-Aktivisten die Freundin des Polymechanikers. Sie kriegt Wind von der Sache und prangert die Lohndifferenz an und bringt die ganze Sache vor Gericht. Moser wird zu einer hohen Geldbusse verurteilt.

Der Unternehmer versteht aber die Welt nicht mehr. Er sieht sich als Opfer des Systems und weigert sich zu bezahlen. So kommt es wie es kommen muss. Mosers Firma wird betrieben. Der Ruf von Mosers wird immer schlechter und da er immer noch nicht zahlen will, steh eines Tages die Polizei vor der Tür. Dem eigentlich friedlichen Parton brennen die Sicherungen durch. Er verschanzt sich in seinem Büro und kann nur mit massiver Gewalt überwältigt und abgeführt werden.

Was Frauen wollen

Sind diese wüsten Szenen, die sich da in Mosers Büros abspielten, wirklich nach dem Gusto der Juso-Aktivistinnen? Ist es das, was eine Frau will? So legitimeren die zartesten Wesen im Universum Gewalt.

Und natürlich ist es keine Geschlechterfrage. Männer, die schon viel länger an den Machthebeln sitzen und anderen ihre Moral aufzwingen sind keinen Deut besser. Es ist falsch, einen Menschen mit physischer Gewalt zu etwas zu zwingen, was er nicht will, ob dies eine Frau oder Mann tut oder legitimiert spielt keine Rolle.

Der Ingenieur hatte sich also für einen lukrativeren Job in Übersee entschieden. Moser war der Kopf des Unternehmens. Ohne ihn ging es nicht. Doch er wurde für Jahre weggesperrt.Es wurden rote Zahlen geschrieben. Schlussendlich kaufte ein ausländisches Konsortium die Firma auf und zerscherbelten sie. Die Arbeitsplätze wurden nach Indien verlagert. Auch der Polymechaniker verlor seinen Job.

Lucien Looser ist gelernter Koch und studiert an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern. 1982 hat er das Licht der Welt erblickt. Er kämpft für die Freiheit, gegen Windmühlen und gibt die Zürcherin heraus.

Dr. Walter Block Erklärt Kurz Und Unterhaltsam Das Nichtaggressionsprinzip

dr Walter Block

Von Lew Rockwell (lewrockwell.com via Globale Freiheit) Rockwell: Dr. Walter Block müsste einer der produktivsten Wissenschaftler in Amerika sein. Er hat 300 Zeitschriftenartikel geschrieben, vielleicht 1000 Kolumnenartikel. Er hat 10 Bücher geschrieben. Er hat 20 weitere bearbeitet. Nicht nur das, er ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Loyola University in New Orleans, wo er Inhaber des Harold E. Wirth Lehrstuhls ist. Er ist ein Senior Fellow am Mises Institute und ein Libertärer in der Tradition von Murray Rothbard.

Mich haben einige Leute gefragt, was genau ist dieses Nichtaggressionsprinzip, dass Libertäre für so essentiell halten. Warum ist es wichtig? Nun, e s könnte keinen besseren Mann geben, um dies zu erklären, als Walter Block Walter, toll, dass du hier bist.

Block: Oh, ich bin froh, hier zu sein. Vielen Dank für die Einladung.

Rockwell: Du wirst mit uns das Nichtaggressionsprinzip erklären?

Block: Ja . Ich sehe das Nichtaggressionsprinzip als so ziemlich das Wesen des Libertarismus. So wie ich das sehe, ist es ein bisschen wie ein Tipi, wissen Sie, mit Stöcken, und es gibt kleine Stöckchen, die oben aus dem Tipi hinausgucken, und dann treffen alle die Stöcke zusammen, und gehen sie hinunter zum Boden des Tipis. Und genau dort, wo all die Stöcke zusammenkommen, befindet sich das Nichtaggressionsprinzip. Und das ist die Essenz des Libertarismus.

Und das Nichtaggressionsprinzip sagt, dass es nur – na ja, es heißt in der Tat, dass es nur… – Sie haben einen wunderschöne pinke Krawatte, Lew, und ich bewundere die schon die ganze Zeit. Und es gibt zwei Möglichkeiten, dass ich diese pinke Krawatte von dir bekommen kann. Zum einen kann ich sie auf eine Art bekommen, die mit dem Nichtaggressionsprinzip kompatibel ist, und zum anderen kann ich sie auf eine Art bekommen, die mit ihm inkompatibel ist. Nun, was würde kompatibel sein? Nun, zum einen könnte ich sagen: ”Lew, ich gebe dir fünf Dollar für die Krawatte.” Und du sagst nein. Und ich sage: ”Wie wäre es mit 10, 20, 50?” Oder ich kann sagen: ”Ich werde dein bester Freund für immer sein, wenn du mir die Krawatte gibst, oder ich gebe dir meine Uhr für deine Krawatte.” Alle diese Methoden wären freiwillige Methoden. Und diese sind mit dem Libertarismus kompatibel. Aber ich könnte mir auch einfach die Krawatte schnappen und damit wegrennen, oder ich könnte eine Waffe ziehen und sagen:“Wenn du mir die Krawatte nicht gibst, werde ich auf dich schießen “, oder etwas in der Art. Und das würde das Nichtaggressionsprinzip verletzen – (lacht). Das wäre ein glasklarer Fall von Verletzung des Nichtaggressionsprinzips. Und alles, was der Libertarismus sagt, ist, dass der einzig richtige Weg, die Krawatte von dir zu bekommen, der einzig legitime Weg ist, Krawatten oder Essen oder Kleidung sonst irgendetwas von Menschen zu bekommen, mit deren Einverständnis ist. Und die andere Art und Weise, bei der man sich vom anderen einfach mit Gewalt etwas nimmt, nun, das ist der falsche Weg.

Nun, wenn du das den meisten Menschen sagst, und du sagst, das ist alles, um das es beim Libertarismus geht, werden sie erwidern:“ Nun, dann bin ich ein Libertärer; ich glaube nicht daran, dir einfach deine Krawatte zu nehmen”. Der Unterschied zwischen Libertären und den meisten Leuten ist, die lediglich Lippenbekenntnisse zum Nichtaggressionsprinzip geben, ist, dass wir es wirklich ernst meinen. Wir sind da fanatisch. Wir schlussfolgern daraus. Und weißt du, im Sport sagen sie der Weg zum Erfolg ist es, das Ziel nicht aus den Augen zu lassen? Nun, in der politischen Ökonomie ist die Methode, um erfolgreich zu sein – aus der Perspektive eines Libertären – das Nichtaggressionsprinzip nicht aus den Augen zu lassen; es niemals zu verletzen, egal was passiert.

So, zum Beispiel, wenn drei von uns hier hineinkommen und wir alle deine Krawatte wollen und jetzt halten wir eine Wahl , ob wir Lew die Krawatte wegnehmen sollen, und wir alle stimmen dafür, sie dir zu nehmen – wir sind Demokraten, also erlauben wir dir, mit abzustimmen und du stimmst mit Nein, wir nehmen deine Krawatte. Nun, auch wenn eine Demokratie dafür stimmt – und Hans Hoppe hat einen brillantes Buch geschrieben, “Demokratie, der Gott der keiner ist” – so in etwa, der genaue Titel fällt mir nicht ein. Und was er dort sagt ist, dass, selbst wenn es die Regierung tut, es immer noch Zwang ist. Es ist immer noch unrechtmäßig. Es ist immer noch unmoralisch. Es ist immer noch unvereinbar mit dem Nichtaggressionsprinzip.

Nun, so wie ich es sehe, gibt es eine entgegengesetzte Seite der Medaille, die libertäre Seite der Medaille. Auf der einen Seite ist das Nichtaggressionsprinzip. Auf der anderen Seite der Medaille, ebenso wichtig, sind die Eigentumsrechte. Denn, sieh, angenommen ich nehme deine Krawatte und renne weg. Habe ich eine Aggression gegen dich begangen? Nicht unbedingt. Es hängt davon ab, wer der rechtmäßige Eigentümer dieser Krawatte ist. Wenn du sie mir gestern gestohlen hast, und jetzt sehe ich dich frech mit ihr vor mir sitzen und ich nehme sie mir zurück, nun, dann bin ich im Recht, und du im Unrecht. Also bin ich, auch wenn ich mir deine Krawatte greife, immer noch kompatibel mit dem Nichtaggressionsprinzip. Du bist der Bösewicht, weil du sie mir gestern gestohlen hast.

Gut, nun muss man fragen, wie Libertäre Eigentumsrechte rechtfertigen. Und die Art und Weise, die sich aus Rothbard und Locke und Hans Hoppe und Stephan Kinsella und anderen Libertären Theoretikern, die das gut ausgearbeitet haben, ergibt, ist im wesentlichem ursprüngliche Aneignung. Der erste Typ, der seine Arbeit mit der Krawatte oder mit den natürlichen Zutaten, aus denen die Krawatte besteht, mischt, ist ihr rechtmäßiger Eigentümer. Also, wenn ich mir eine Kuh ursprünglich aneigne und du Mais anbaust, und wir dann miteinander handeln – dann besitzt du nun Mais und ich besitze die Milch von der Kuh. Wie sonst können Eigentumsrechte abgeleitet werden? Nun, Robert Nozick benutzt diesen Satz – er war auch ein guter Libertärer in vielerlei Hinsicht, wenn auch kein perfekter, wie keiner von uns; wir alle bemühen uns hier. Was er sagte, ist, dass es legitime Übertragungen von Eigentumstiteln gibt. Nun, ein legitimer Transfer von Eigentumstiteln ist Handel. Ich tausche dir die Milch, die ich produziert habe, und jetzt bekomme ich den Weizen, den du produziert hast. Und auch wenn du nun die Milch nicht produziert hast und ich nicht den Weizen produziert habe, können wir doch unsere Eigentümerschaft auf ursprüngliche Aneignung und Handel zurückverfolgen. Nun, was sind die anderen Möglichkeiten, es zu tun? Nun, es gibt Geschenke, es gibt Wetten, es gibt alle möglichen Arten der legitimen Übertragung von Eigentum, die nicht gegen das Nichtaggressionsprinzip verstoßen.

Also ich denke, das wäre das Wesen des Libertarismus, das Nichtaggressionsprinzip und Eigentumsrechte. Und mit diesen bewaffnet, und wenn wir unser Ziel nicht aus den Augen lassen – in unserer Analyse des Libertarismus nicht zu weit ab vom Ziel landen. Was wir nun tun ist dies auf alle möglichen Arten von seltsamen Fällen anzuwenden. Mein Buch, Defending the undefendable, ist zum Beispiel ein Versuch, es anzuwenden. Wir versuchen, es auf Abtreibung anzuwenden. Wir versuchen, es auf Krieg anzuwenden. Wir versuchen, es auf Mietpreisobergrenzen oder Mindestlöhne oder einfach alles mögliche anzuwenden. Und die Frage, die wir stellen, ist eine einfache: Verletzt dies oder jenes das Nichtaggressionsprinzip oder Eigentumsrechte, oder tut es das nicht? Du kannst es auf freie Meinungsäußerung anwenden. Du kannst es auf Erpressung, Verleumdung, auf allerlei seltsame und exotische Dinge anwenden. Und es ist wunderbar – es ist wie eine Art magische Laterne oder ein Sesam öffne dich, ein Schlüssel zum Verständnis der politischen Ökonomie vom libertären Standpunkt. Sie müssen nur streng anwenden und keine Ausnahmen zulassen.

Rockwell: Walter, unser lieber Freund, Murray Rothbard, hat einmal gesagt, dass der Staat eine Bande von Dieben in großem Maßstab ist. Ist eine Regierung nicht eine permanente Verletzung des Nichtaggressionsprinzips? Ich meine, hat nicht alles, was eine Regierung tut, Zwang als Grundlage? Wenn du einen Strafzettel nicht bezahlst, und lange genug Widerstand leistest, behaupten sie, das Recht zu haben, dich zu töten. Also bedeutet nicht der Glaube an das Nichtaggressionsprinzip, dass du nicht an den Staat glauben kannst?

Block: Lass mich ein wenig erzählen, wie ich zum Libertarismus gekommen bin. Zuerst bin ich dahin durch Ayn Rand und Nathaniel Branden gekommen, und deren Sicht ist der Minimalstaat. Das heißt, die Regierung hat eine legitime Funktion, und die ist, die Menschen vor bösen Jungs zu schützen. Und zu diesem Zweck gibt es drei und nur drei legitime Aufgaben der Regierung. Eine ist, Armeen zu unterhalten, um ausländische böse Jungs von uns fernzuhalten; nicht um Menschen in anderen Ländern angreifen, sondern sie von uns fernzuhalten; Polizei um einheimische bösen Jungs von uns fernzuhalten; und Gerichte um die guten von den bösen Jungs zu unterscheiden. Und das schien ziemlich vernünftig für mich. Und ich denke, die meisten Libertären sind Minarchisten oder Minimalstaatslibertäre. Wenn du eine Umfrage unter Menschen, die sich selbst Libertäre nennen, machtest, denke ich, wäre das die am weitesten verbreitete Ansicht.

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